Fellwechsel beim Pferd – Haare kommen und gehen

Ja, nun ist es bald wieder so weit. Die warmen Temperaturen läuten den Fellwechsel ein und so manches Pferd samt Reiter haben damit mächtig zu tun. Ein Fellwechsel bedeutet für euer Pferd Schwerstarbeit. Oft hat der Wechsel des Haarkleides schon still und heimlich im Januar begonnen, denn selbiger bedeutet nicht nur, dass die Pferde das dicke Winterfell verlieren. Der Körper ist schon lange vorher in Aufruhr, denn vor dem Abstoßen der alten Haare hat der Stoffwechsel schon einen Zahn zugelegt. Pferde haben nicht nur physisch, sondern auch psychisch mit dem Ereignis zu tun.

Einmal Frühjahrsputz bitte!

Jungen Pferden, die fit und putzmunter sind, merkt man den Wechsel des Haarkleides kaum an. Als Reiter hat man etwas mehr zu putzen, um die Haare los zu werden. Da schaut es schon anders bei alten und kranken Pferden aus. Für den Wechsel benötigen die Pferde viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Und auch der Bedarf an hochwertigem Eiweiß steigt, denn Haar besteht hauptsächlich aus Eiweiß. Der erhöhte Nährstoffbedarf muss jetzt gedeckt werden.

Zu den wichtigsten Spurenelementen gehört Zink, das jetzt vermehrt gefüttert werden sollte, um dem Pferdeorganismus die Arbeit zu erleichtern. Zink ist nicht nur hauptsächlich an der Bildung von Keratin beteiligt, sondern fördert auch das Haarwachstum und die Zellteilung. Außerdem sind Mangan, Kupfer, Selen, Biotin und Folsäure an der Neubildung der Haare und dem Zellwachstum beteiligt.

Es muss aber nicht nur das Haarwachstum gefördert werden, um dem Pferd den Fellwechsel zu erleichtern. Eine gute Durchblutung der Haut wird von Magnesium und Vitamin E unterstützt. Aber auch Silizium und Schwefel haben eine große Bedeutung bei der Haut- und Haarentwicklung.

Schlechte Futterqualität macht den Fellwechsel beim Pferd schwer

IMG_9451Die beste Grundlage für einen raschen und problemlosen Fellwechsel ist eine bedarfsgerechte und gesunde Fütterung. Wenn ihr das ganze Jahr beste Qualität füttert, haben ihr und euer Pferd es in der Zeit des Fellwechsels leichter. Dabei liegen die Probleme meist im Detail. Futter, das mit Schimmelpilzen versetzt ist, ist nicht immer gleich auf den ersten Blick zu erkennen. Auch die Folgen zeigen sich nicht sofort. Meist kommt der Bumerang erst später in Form von Leber-, Haut- und Atemwegsproblemen, die dann auch einen Fellwechsel erschweren.

Auch viele andere Dinge gehen nicht spurlos am Pferd und seinem Stoffwechsel vorbei, wie zum Beispiel chemische Medikamente. Sicher – wenn das Pferd krank ist, muss es behandelt werden. Viele Erkrankungen lassen sich aber auch auf natürlichem Weg wieder ins Lot bringen. Und auch Aromastoffe, Zusatzstoffe, Bindemittel und Konservierungsstoffe sind für eine gesunde Pferdefütterung eher kontraproduktiv. Wurmkur und Impfungen solltet ihr sowieso nicht während des Fellwechsels machen. Das ist auch zu anderen Zeiten möglich.

Dem Fellwechsel beim Pferd einen kleinen Schubs geben

Gründlich putzen ist jetzt das A und O. Das Pferd sollte regelmäßig von alten Haaren gesäubert werden. Dabei darf die Bürste ruhig mal etwas kräftiger übers Pferd fahren. Auf scharfe Striegel solltet ihr aber unbedingt verzichten.

Günstig ist es, dem Stoffwechsel etwas auf die Sprünge zu helfen und durch Zufüttern von hochwertigen Nährstoffen den Fellwechsel zu unterstützen. Vor allem wichtige Spurenelemente sollten im Zusatzfutter enthalten sein. Zink, Kupfer, Mangan und Selen schieben den Stoffwechsel und das Haarwachstum an. Ungesättigte Fettsäuren aus hochwertigen Ölen und Vitamine unterstützen die Spurenelemente dabei und sorgen für eine gesunde Haut.

Für einen entspannten Fellwechsel empfehlen wir Omega 369 oder Vita Plus.

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