Gelenkerkrankungen - Wenn die Pferdegelenke schlapp machen

Pferde sind wahr Wunder. Die mächtigen Tiere können selbst weite Strecken ohne einen großen Kraftaufwand zurücklegen. Pferde sind von Natur aus so konstruiert, dass Muskeln, Bänder, Sehnen, Knochen und Gelenke perfekt miteinander harmonieren und kaum ein Verschleiß auch bei langen Strecken auftritt. Voraussetzung ist natürlich, dass die Gelenke ordentlich geschmiert werden. Damit haben Pferde eigentlich kein Problem – eigentlich! Denn im Gegensatz zu den Pferden in freier Wildbahn bewegen sich die Pferde im Stall meist viel zu wenig.

Für jedes Pferd ist ständige Bewegung dringend notwendig. Nur so kann der Bewegungsapparat gesund erhalten werden. Wer allerdings denkt, das Training reicht aus, hat sich geschnitten. In der Natur legen Pferde bis zu 40 km am Tag zurück und laufen bis zu 16 Stunden, denn das Pferd ist ein Lauftier. Über das Training kann ein solcher Bewegungsbedarf nicht gedeckt werden. Weideflächen und Koppeln sind notwendig, um die Pferde gesund zu erhalten. Pferde, die ständig und viel stehen, werden schon bald unter Erkrankungen des Gelenkapparates leiden, denn sie sind anfällig für solche Erkrankungen.

Wie funktionieren Gelenke?

Gelenke sind beweglich Verbindungen von zwei benachbarten Knochenenden. Ein Teil der Gelenke beim Pferd funktionieren als Wechselgelenk, das bedeutet, es ist nur ein Beugen und Strecken möglich. Nur bei wenigen Gelenken sind auch Drehbewegungen beim Pferd möglich. Diese anatomische Besonderheit spielt auch bei der Entstehung von Gelenkerkrankungen beim Pferd eine Rolle.

Die Knochenenden sind mit Gelenkknorpel überzogen, welche wie ein Stoßdämpfer wirken. Von den verbindenden Gelenkkapseln wird bei gesunden Pferdegelenken die Gelenkschmiere gebildet. Bei Erkrankungen des Bewegungsapparates und der Gelenke ist die Bildung eingeschränkt. Im Ruhezustand ist die Gelenkschmiere sehr zäh und wird nicht aus den Gelenkspalten in das Gelenk gepresst. Erst wenn das Gelenk bewegt wird, wird die Gelenkschmiere flüssiger und funktioniert als eine Art Gleitmittel. Eine regelmäßige Bewegung ist also ein wichtiger Faktor für gesunde Gelenke und die Ernährung des Gelenkknorpels.

So zeigen sich Gelenkerkrankungen beim Pferd

Gelenkerkrankungen werden meist erst dann vom Reiter erkannt, wenn das Pferd lahm geht, eine Schwellung auftritt, Schmerzen vorhanden sind oder das Gelenk heiß wird. Allerdings sagen all diese Symptome nichts über den Grad der Schädigung oder die betroffene Gelenkstruktur aus. Jede Gelenkerkrankung zeigt sich natürlich mit anderen Symptomen und kann nur vom Tierarzt diagnostiziert werden.

So beugt Ihr Gelenkerkrankungen beim Pferd vor oder unterstützt eine Therapie

1459197_10200877423438511_528029508_nUm Gelenkerkrankungen vorzubeugen, ist neben einer ausreichenden Bewegung vor allem eine überlegte Fütterung notwendig. Natürlich können damit keine genetischen Vorbelastungen beseitigt werden, aber ein gesunder Knochen- und Gelenkaufbau kann unterstützt werden.

Dass gerade bei Gelenkerkrankungen beim Pferd natürliche Produkte meist mehr helfen als die chemische Keule, ist inzwischen mehrfach bewiesen wurden. Viele Inhaltsstoffe haben sich bereits in der Humanmedizin bewährt und finden auch beim Pferd Anwendung. Entzündungshemmende Kräuter wie Brennnessel oder Ringelblume kommen wieder mehr zum Einsatz. Und auch Haifischknorpel kommt zum Einsatz. Und das mit Erfolg.
Die Knorpelbildung wird vor allem durch Antioxidantien unterstützt, die auch entzündungshemmend wirken.

Ein weiterer Bestandteil guter Ergänzungsfutter für gesunde Pferdegelenke ist Glucosamin. Glucosamin wird seit vielen Jahren bei der Therapie von Gelenkerkrankungen und Gelenkproblemen eingesetzt. Der Aminozucker ist Bestandteil des Bindegewebes, der Gelenkflüssigkeit und des Knorpels. Er kommt also im Pferdekörper vor. Verschiedene Studien haben den knorpelschützenden Effekt von Glucosamin nachgewiesen.

Die hochwertigen Inhaltsstoffe unterstützen die Knorpelbildung und gut geschmierte Gelenke. Allerdings ist eine regelmäßige Fütterung über einen längeren Zeitraum notwendig. Dafür werden aber nicht nur die Symptome bekämpft, sondern den Gelenken die Möglichkeit zur Regenerierung gegeben.

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