Schwarzkümmelöl für Pferde

Schwarzkümmel ist ein einjähriges Hahnenfußgewächs, das mohnähnliche Kapseln bildet. In diesen befinden sich winzige dunkle Samenkörner, aus denen sich das Schwarzkümmelöl gewinnen lässt. Dieses findet in der alternativen Medizin ebenso Anwendung wie in der Tierheilpraxis. Bei Pferden kann es innerlich und äußerlich zum Einsatz kommen.

Wertvolle Inhaltsstoffe, die Pferden guttun

Schwarzkümmelöl enthält hochwertiges Eiweiß sowie viele pflanzliche Fette, in denen diverse ätherische Öle und mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten sind. Unter anderem sind dies die Linolsäure sowie die Gamma-Linolensäure. Zusätzlich enthält Schwarzkümmelöl viele lebenswichtige Vitamine.

Die Inhaltsstoffe des Schwarzkümmelöls bewirken bei Pferden nachweislich eine Stärkung des Immunsystems. Sie sorgen außerdem für eine ausgewogene Versorgung des Organismus mit Vitaminen. Bereits bestehende Erkrankungen heilen schneller aus, da die Inhaltsstoffe desinfizierend und entzündungshemmend wirken.

Innere Anwendung bei Pferden

Schwarzkümmelöl kann präventiv regelmäßig zum Einsatz kommen, um den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern. Hierzu wird es dem Futter beigegeben. Ein positiver Nebeneffekt bei dieser Art der Anwendung besteht darin, dass das Futter weniger staubt. Insbesondere für Pferde mit Atemproblemen kann dieser Aspekt wichtig sein.

Bei Erkältungs- oder Atemwegserkrankungen ist die Anwendung von Schwarzkümmelöl ebenfalls empfehlenswert. Die ätherischen Öle töten die Keime kurzfristig ab und lassen das Pferd schneller gesunden. Auch bei Magen-Darm-Beschwerden kann das Mittel eingesetzt werden.

Besonders bewährt hat sich das Öl bei chronischen Erkrankungen, gegen die häufig bereits diverse Medikamente verschrieben wurden, ohne dass eine positive Wirkung zu verzeichnen war. Im Gegensatz zu Antibiotika und anderen chemischen Substanzen sind bei einer ordnungsgemäßen Anwendung von Schwarzkümmelöl keine Nebenwirkungen zu verzeichnen. Resistenzen werden nicht gebildet.

Nach bereits überstandener Krankheit profitiert das Pferd ebenfalls vom Schwarzkümmelöl. Dieses kräftigt den Organismus und macht ihn widerstandsfähiger.

Äußerliche Anwendung

Die Inhaltsstoffe des Schwarzkümmelöls besitzen auch eine pflegende und hautreinigende Wirkung. Verklebungen im Fell, Schuppen und Schorf lassen sich leicht entfernen, wenn Schwarzkümmelöl aufgetragen und sanft in die Haare beziehungsweise die Haut einmassiert wird. Bereits nach wenigen Anwendungen wird die Haut glatter und geschmeidiger.

Bei einem Parasitenbefall kann das Schwarzkümmelöl auf der Haut und im Fell des Pferdes verteilt werden. Am einfachsten gelingt dies, wenn das Öl in eine Pump-Flasche gegeben wird. Lediglich die Nüstern und die Augen sollten nicht mit dem Öl in Verbindung kommen, da es zu Verklebungen und zum Verschmieren kommen könnte. Das Öl umschließt die Schädlinge und nimmt ihnen die Luft beziehungsweise beeinträchtigt die Nährstoffversorgung. Die Parasiten sterben ab.

Ekzeme und Ausschläge heilen unter der Einwirkung von Schwarzkümmelöl ab. Selbst Abschürfungen und kleinere offene Wunden lassen sich auf diese Weise behandeln. Größere Wunden können unterstützend mit Scharzkümmelöl behandelt werden, allerdings sollten sie zuvor fachmännisch versorgt werden. Letztlich kann das Öl auch zur Pflege der Hufe eingesetzt werden. Es beugt Rissen in den Hornschichten vor, tötet Keime ab und hält die Hufe gesund.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie in diesem Artikel: Schwarzkümmelöl – Ein Segen für Pferde.

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